In der alten Hütte lag ein Toter Vogel. Wir wollten ihm ein Grab schaufeln und stießen dabei auf Beton. Ein Brocken? Eine Platte?
Neues Loch ein Stück daneben. Beton. Dritter Versuch, ok, der Vogel, oder vielmehr das, was von ihm übrig geblieben war, verschwand im Erdreich.
Aber warum hab ich zwei mal Beton erwischt? Nun kam der Erdbohrer zum Einsatz. Klong, Klong. Klong, Klong. Immer wieder Beton.
So entstand ein Raster aus Probebohrungen. Es schien überall Beton zu sein. Mit der Schaufel entstanden nun Löcher und Gräben für genauere explorations.
So ließ sich die Struktur eines Weges mit Randbegrenzung ausmachen, dessen Ende ich heute immer noch nicht gefunden habe. Er scheint sich von dem alten Gebäude an der ganzen Grundstücksseite entlang zu ziehen und verschwindet unter den Wurzeln der Robinie.
Unter dem neu angelegten Erdbeerbeet liegt auch eine Betonplatte, deren Ränder bis jetzt erst vereinzelt gefunden sind. Wird der „Weg“ breit, oder stand dort mal ein Gebäude?
Es muss wohl noch ein paar Tage gegraben werden.
Man kauft die Katze doch immer im Sack. Wer hätte mit 50 m2 (?) Beton ca. 20 bis 40 cm unter dem saftigen Mutterboden gerechnet? Nun ja, wo Beton, da steckt (vielleicht) keine Weltkriegsmunition.
Ob die ganze Baustruktur unter der Biotop-Tarnkappe irgendwelche Vorteile birgt, muss die Zukunft zeigen. Wahrscheinlich könnten wir als Öko-Ausgleich 100 m2 Fläche entsiegeln.
… das Schreit nach Minibagger und Bosch-Hammer.