
Zertrümmerte Betonfundamente.
Die alten Zaunsphähle stecken tief und fest, in teils massiven Fundamenten. Beim graben zeigt sich mal wieder, dass der ganze Boden aufgeschüttet ist, überallkommen alte Ziegelbrocken zum Vorschein. Ich könnte mir Vorstellen, dass nach Kriegsende einiges an Schutt im Mockritzer Sumpf gelagert wurde.
Trotzdem „unser“ Boden überall aufgeschüttet ist, liegt unser Grundstück am Tiefsten. Die umgebenden Straßen und Nachbargrundstücke sind noch weiter aufgeschüttet worden. So scheint es geradewegs skurril, was nun für ein Trahrah um die die „Retentionsfläche“ gemacht wird, wenn in den neunziger Jahren umliegende Straßen und Grundstücke im ehemaligen Sumpfgebiet über einen Meter aufgeschüttet wurden.
Mich stört es nicht das Gelände so zu lassen, aufschütten wäre ja auch aufwendig und ein Stelzenhaus kommt ohnehin zu einem besseren Hochwasserschutz.
Man darf gespannt bleiben, ob es jemals zur Überflutung kommt und wie sich ein Hochwasser auf das ebenerdig gebaute Haus hinter den Nachbarn auswirkt.


Nun ist klar, dass die Einfahrt von der Busmannstraße aus kommt – also keine Brücke. (Auch so eine Behördliche überregulation. Der Bach kommt durch tausende Brücken und Rohre, liegt in unserem Grundstück 30 m frei und verschwindet wieder in einem Rohr. Aber unsere Brücke müsste 0,5 m höher als alle anderen werden, die komplette Böschung überspannen usw.)
Arthur sägt schon mal die Holunderbüsche in der zukünftigen Einfahrt ab.

Der letzte Kriebel – im Erdreich bombenfest.
Meine neue Hacke (Fiskars Spitz- und Breithacke, 171012) hat sich sehr bewährt. Wesentlich besser als eine klassische Spitzhacke, da man mit der breiten Seite ordentlich Erde bewegen kann.
Der überdimensionierte Vorschlaghammer aus Berlin hat sich ebenfalls bewährt, auch zum verdichten des Bodens nach dem Graben.