


Die Dämmung im Eingangsbereich ist dran. Wir hatte uns aus Platzgründen auf eine 100 mm Dämmung (statt 120 mm) entschieden, welche nur verputzt wird. Jetzt ist die Decke auch nur 100 mm, obwohl es dort kein Platzproblem gitb – explizit wurde dies nie besprochen, aber es schein mir unnötig dort an der Dämmung zu sparen.

Die Lehmplatten säge ich lieber draußen.


Wohnzimmer ist fertig.
Auf unser Drängen hin, ist jetzt endlich die Decke abgeklebt worden. Startschuss für das Beplanken der Wand.
5 Minuten später:


(Hat doch bisschen länger gedauert, aber die zugeschnittenen Platten haben gut gepasst.)
Was denkt sich ein Handwerker, wenn er so nach Hause fährt?
Vielleicht „egal, macht der Maler“ oder „… vielleicht sieht es ja keiner…“, vielleicht auch gar nichts.

Bei wichtigen Dingen wie z.B. Fenstern wird immer der Fachhandwerker empfohlen. Warum?
Die Dachdecker haben alle drei Fenster zu groß ausgesägt. Machen die sowas zum ersten mal?
Der Heimwerker hätte sich drei Tage lang geärgert und geschämt, und dann versucht die Sache aus der Welt zu räumen, immer in dem Wissen, dass es nie wieder ganz ungeschehen zu machen ist.
Der Profi spaxt einfach was rein und tut so, wie als alles in bester Ordnung wäre.
Aber wie zum Geier kann man ein Stück OSB zu klein zu schneiden, einschrauben und dann das Stück Gipskarton wieder zu klein zuschneiden?
Und wenn dass schon passiert, warum nimmt man dann vier Schrauben und fixiert das offensichtlich zu kleine Stück? Soll es noch Wachsen?
Die Wasserwaage hält man besser gar nicht erst dran.
Auf die Frage ob die Fenster fertig sind, wird uns mit Ja geantwortet. Echt jetzt?
Immerhin gibt man sich etwas zerknirscht, als wir auf den Spalt hinweisen und es wird umgehend ein neues Stück Gipskarton eingeschraubt.
Erster Rückbau. Wir haben dank optimalem Zuschnitt zehn Lehmplatten übrig, deutlich mehr als erwartet. Jetzt tauschen wir im Schlafzimmer Gipskarton gegen Lehm. Es reicht zwar nur für einen Streifen, aber besser als nichts, immerhin noch 6,12 Quadratmeter.


