
Auch die weniger wichtigen Dinge müssen vorwärts getrieben werden. Jetzt liegen zwei Kartons weniger in unserem Flur. Ausgepackt und verbaut sind die Böden platzsparend aus dem Weg geräumt. Das Schienensystem habe ich noch mal versetzt – so könnte ein schöner Technikschrank draus werden. Der Switch (NETGEAR FS116P) liegt auch schon Monate im Wohnzimmer. Er soll die basale Infrastruktur verbinden und über PoE mit Strom versorgen. Als Gigabyte-Switch wird wohl erstmal mein alter billiger D-Link zum Einsatz kommen. Die Fritzbox wird ebenfalls in den Schrank gestopft und die DSL-Leitung nutzbar machen.
Neuster Zugang im Technik-Park ist ein FRITZ!WLAN Repeater 450 E. Ich brauche keinen Repeater, aber das kleine (und billige) Teil funktioniert auch als Brücke. Zugegebermaßen ist die Begrifflichkeit verwirrend – ein Kabel überbrückt ein Stück fehlendes WLAN, oder so. Kurz, man kann das Ding als WLAN Access Point nutzen, indem man einfach ein LAN-Kabel unten rein steckt. Das ist eine ziemlich praktische Lösung (hoffentlich), denn es ist nicht ganz banal, wie man in einem KNX-basierten „Smart-Home“ das WLAN an und ausschalten kann (Eine Lösung via PoE habe ich bis jetzt nicht entdeckt). Das kleine Teil kann ich einfach in eine Steckdose stecken, welche über KNX gesteuert wird und dadurch ist das WLAN KNX-schaltbar. Netzwerkdose und Steckdose sind ohnehin nebeneinander; ich muss ein paar Netzwerkkabel ertragen, in entsprechender Farbe könnte das aber auch gut aussehen, und der Systempreis ist mit ca. 30€ nicht der Rede wert.
Latten an die Decke… der Gipskarton muss aus dem Weg.

Es fehlen noch Kabel… kurz überlegt, zur Absicherung Anruf beim ausführenden Elektriker – wir vertragen uns prächtig – ich konnte die fehlenden Kabel kurzerhand selbst einziehen.

Die erste Platte noch mit Heinrich installiert, die anderen kamen mit Anabelle und einer T-Konstuktion aus Holz an Ort und Stelle, was überraschend gut ging.

Fehlen nur noch die 68 mm Bohrungen, hinter dehnen ich hoffentlich die Kabel wieder finde.
In einer abendlichen Hauruck-Aktion habe ich flott alle fehlenden Gipskartonplatten zugeschnitten und auf den Spitzboden gebracht, denn morgen geht die Fußbodendämmung im Obergeschoss los.
Ich hoffe, ich habe mich nicht vermessen, denn der Rest vom Gips ist kurzerhand aus dem Fenster geflogen.