
… also mich stört das nicht.
Stelzen haben viele Vorteile. Gefluteter Keller ist nicht, egal wie viel es regnet.
Stellt man sein Haus auf Stelzen, verliert man praktisch keine Grundstücksfläche. Der entstehende Raum ist ungemein praktisch. Schuppen, Unterstände, Gartenhäuschen, überdachte Terrasse – alles ist praktisch gleich mit vorhanden.
Klar kosten die Stelzen etwas mehr als eine einfache Bodenplatte, aber man kann sich auch weitere Bauten sparen, was den Mehrpreis vielleicht sogar vollständig amortisiert.
Nur der Keller fehlt – dankt man manchmal. Immer wenn alter Keller fehlt, Frostfrei, kühl, dunkel. Selbst wenn man einen Keller baut, meist steckt die Heizung drin und der Keller ist genau so warm wie unser Haustechnikraum.
Der Raum unter dem Haus ist von Anfang an sehr beliebt. Schon als es sozusagen noch gar kein Haus drüber gab erfreute sich der Platz reger Nutzung. Man sitzt draußen, hat Schatten oder Sonne, je nach Position, wichtiger ist auf jeden Fall der Schatten. Das Klima ist meist angenehm.
Ich vermute die Bodenplatte sorgt im Sommer für angenehmes Klima. Die 120 Quadratmeter Bodenplatte ist nahezu komplett verschattet und heizt sich somit nicht auf. Es bleibt angenehm kühl. Wahrscheinlich erwärmen sich die 40 Kubikmeter Stablbeton im Sommer ähnlich wie das übrige Erdreich, eine Erwärme über den Tag merkt man nicht.
Wir verbringen viel Zeit unter dem Haus. Sitzecke mit Sofa – mein Favorit. Hängesitz, Fahrradwerkstatt, Holzwerkstatt, große Tafel, bei Regen Grillen – man kann alles machen.
Überdachte Fahrradständer und aktuell noch ein unüberschaubares Materiallager, Wäscheleine, Winterreifen, BobyCar und Möbelstücke – man hat einfach immer Platz.
Kurzum, ich bin dankbar, dass wir „gezwungen“ wurden die Stelzen zu bauen. Hätte ich nochmals die Chance, ich würde mich wieder für Stelzen entscheiden. Hätte ich Ihre Vorteile gekannt, hätten wir nie Alternativen Betrachten müssen.