Freifunk – Eine Idee nimmt Gestalt an

WLAN im Außenbereich – kann man haben – kann man auch mit Freifunk umsetzten.Warum mit Freifunk? Eine ausufernde Frage, mit vielen Antworten. Technisch vielleicht nahezu obsolet bei Datenflat im Handy und 5G am Horizont. Aber gesellschaftlich von einer gewissen Relevanz.

Und im kleinen auch ganz praktisch – Freifunk ist sozusagen das bessere Gäste-WLAN, da man auf diese Weise die Haftungsfragen vermeidet und gleichzeitig das eigene Netzwerk, welches immer mehr zur kritischen Infrastruktur wird, isoliert.

Nach langem Zögern habe ich mir einen Outdoor-Router bestellt, denn insbesondere in unserem Außenbereich ist die WLAN-Abdeckung bescheiden –  wir kommen nicht gut unter das Haus. Überhaupt dämpft unsere Holzhütte offensichtlich ganz gut, unser Netz ist außen zu schwach, innen sehen wir die vielen Netzt der Nachbarn nicht.

Meine Wahl war nicht glücklich. Ich bestellte einen TP-Link CPE210. Das flashen mit der Freifunk-Firmware scheiterte, ich hatte Version 3.20 bekommen, openWrt gibts aber erst für Version 3, also auch keine Firmware von Freifunk-Dresden.

Nun habe ich das Teil herumliegen und einfach als Access-Point konfiguriert um die Sendeeigenschaften etwas auszuprobieren.
Es geht nicht gut. Steht das Teil unter dem Haus komme ich kaum über die Grundstücksgrenze (zumal der Öffnungswinkel von 60° doch eher für Richtfunk taugt). Von weiter oben ist es besser (Foto). Aber ich komme vom unverstandenene Fenster  nicht mal 130 m über die Gartensparte.

Nun werde ich einen normalen Indoor-Router unter dem Haus testen, vielleicht ist ein Rundstrahler als Antenne besser geeignet.
Dank der aktiven Freifunk-Community werde ich mir morgen ein fertig geflashten Netgear R6220 für 35 € abholen (der aktuelle Online-Preis beginnt bei bei 55€).
Ich bin gespannt!

Kleines Unwetter zwischendurch:

Überschwemmung ohne Hochwasser

Und innerhalb von Minuten wird aus der sandigen Mulde in reißender Bach.