
Wo ist das Erdkabel?
Die gut 30 m Kabel nerven in der Nische und sollen weg.

Das Erdkabel lässt sich durchziehen – Glück gehabt.

Dieses Erdkabel ist irgendwie ein komisches Kapitel.
Es gibt so Dinge, die kann man auf dem Bau kaum durchsetzten, weil alles des Verständnis fehl. Und es gibt Dinge, die kann man irgendwie nicht stoppen, weil alle genau wissen dass es so sein muss.
So kamen wir zu dem Erdkabel – welches den elektrischen Torantrieb versorgen kann. Welchen Torantrieb? Der kommt ganz bestimmt noch. Man kann ja nie wissen ob der nicht doch noch kommen soll. Besser wir bauen das Kabel.
So liegt das Kabel an der denkbar ungünstigsten Stelle hinter dem Tor. Dort braucht es kein Mensch (nur der nicht vorhandene Torantrieb).
Ich hätte mir gewünscht, dass mit gleicher Selbstverständlichkeit ein Anschluss für eine Zukünftige Wallbox für ein zukünftiges E-Auto vorbereitet worden wäre.
Was habe ich mir den Mund fusslig geredet, dass ich unter dem Haus ein paar Ampere bekomme. Die einzig Umsetzbare Lösung war eine 32 A Drehstrom-Steckdose – mit ganz viel Wenn-und-Aber und Kopfschütteln.
Das Kabel nur vorbereiten ging einfach nicht.
Immerhin habe ich so potentiell ein 22 kW Anschluss.
Aber ein 5-Adriges Erdkabel auf einer Phase anzuschließen und hinter das Gartentor zu legen ist ja kein Problem.
Nunja, die entscheidenden Sachen darf man nicht den Profis überlassen.
Ich habe mich nach langem hin und her entschieden auf der Rückseite des Hausanschlusses einen Verzeilerkasten mit Steckdose zu installieren. So kann ich die Netzspannung wenigstens bei Bedarf nutzen und habe für spätere Anwendungen sogar 5 x 2,5 mm2 liegen.
Und da so viel Kabel übrig ist, habe ich einen zweites Stück in dem vorhandene Leerrohr unter dem Tor durchgeführt. Vielleicht kommt ja mal ein elektrischer Torantrieb 😉

Das Ende für den zukünftigen Torantrieb etwas versteckt und vergraben. (In dem zweiten Leerrohr für ein eventuelles Steuerkabel zurückgesteckt.)

Das andere Ende des Leerrors für ein Steuerkabel wird mit eingegraben und kann für einen elektrischen Torantrieb wieder ausgegraben werden. Falls man es für den Antrieb überhaupt braucht, denn eine Lichtschranke müsste auch mit einem Reflektor auf der Gegenseite funktionieren.
