Aktuell habe ich einen FRITZ!Repeater 1200 im Wohnzimmer im Einsatz, den hatte ich schon als zweiten und „besseren“ Repater angeschafft. Bei Bedarf kommt der alte E450 im Untergeschoss mittels KNX-schaltbarer Steckdose hinzu.
Irgendwie ist das alles nur eine halbe Sache. Die Abdeckung ist gerade so ausreichend.
Grundsätzlich ist bleibt die Frage, ob ich mehrere kleine oder wenige Reichweitenstarke WLAN-Accesspoints möchte. Hier kann ich mich nicht so ganz entscheiden, weil beides nicht kompromisslos umzusetzen ist.
Rückblickend hätte ich vielleicht Netzwerkdosen an der Decke oder oben an den Wänden bauen sollen…
Die kleinen Steckerteile von AVM sind schon praktisch, da sie so schön in der Steckdose stecken, aber das ist auch nicht immer praktisch. Entweder die Steckdose ist verstellt und die Sendeleistung entsprechend schlecht oder das Ding stört optisch (bei Dauerinstallation). Für spontanes Einstecken um lokal gutes WLAN zu erzeugen sind die Dinger super.
Mir stellt sich die Frage, ob die Profi-Geräte vielleicht doch deutlich besser sind. (Die aktuellen AVM Modelle scheinen zwar auch nicht schlecht, aber es gibt signifikante Nachteile wie z.B. keine PoE und keine Wandmontante).
Die Umstellung des DECT ist mit deutlicher Leistungsverbesserung verbunden.
Auch der neue Freifunk-Router am Zaun aus dem Professional-Bereich von TP-Link schafft eine deutliche Leistungssteigerung.
Also ist es vielleicht folgerichtig auch beim Indoor-WLAN auf den Ernteprise Bereich zu setzen?
An den Ubiquiti Access Points kommt der ambitionierte Heimanwender auf seiner Recherche natürlich nicht vorbei. Zugegebenermaßen hat das System schon seinen Reiz. Mit den passenden Komponenten könnte man gut ins software defined networking einsteigen. Aber muss das sein? Zu der Hardware gibts geteilte Meinungen und schlussendlich müsste man etliche Hunderter investieren.
Ich werde es erst einmal anders versuchen und habe auf Ebay zwei Cisco AIR-CAP2702I-E
Diese professionellen Premium Access Points bieten zwar nur WiFi 4 (nicht 5 oder 6) aber wer braucht schon die theoretisch hohen Datenübertragungen? Wichtiger ist mir, dass das Netz stabil ist und der Staubsaugroboter auch in einer entfernten Ecke seine Verbindung nicht verliert.
Nun liegt die Herausforderung bei mir – die Teile müssen auf standalone Betrieb umgestellt werden. Dazu gibt es Anleitungen – ich hoffe ich bekomme das hin.