DECT auf neuer Basis

Eine Fritzbox ist eine Eierlegende Wollmilchsau – gut für Wohnungen. In einem Haus mit guter Dämpfung ist es schwierig, alles in einem Gerät zu haben. Steckt man dieses Gerät noch in den Netzwerkschrank, ist die Funkleistung grottig.Für das WLAN lässt sich dieses mit Access Points hervorragend lösen. Für DECT gibt es so etwas nicht.
Die FritzFon-App, ein Softfone als Handy-App, funktioniert im WLAN (inzwischen) ganz gut, aber teilweise war die Qualität nicht überzeugend. Und die WLAN Abdeckung ist im Haus auch nicht einheitlich gut.

Bleibt nur eine DECT-Basisstation zu etablieren. Ich wollte natürlich eine haben, die gleich VoIP kann und nicht an der Fritzbox steckt.

Unter den professionellen Ausstattern habe ich mich für eine Unify Gigaset N510 IP PRO entschieden.
Dank strukturierter Verkabelung kann ich diese nun überall anschließen – mit PoE auch ohne Netzteil (das ist der erste, und für mich wesentliche, Vorteil gegenüber der etwas günstigeren Gigaset GO BOX 100 für den Heimanwender).

Die Einrichtung birgt immer ein paar Hürden, aber nach etwas probieren ging die VoIP-Anmeldung bei 1&1 problemlos.

Dazu musste natürlich ein ordentliches Telefon her- mir kam das Gigaset S700H PRO in die Finger – scheint eine ganz gute Mischung aus zivil & robust. Auch am Telefon darf man nicht sparen, unser FRITZ!Fon C5 hat bei einem kleinen Sturz mehrere Teile am vorderen Gehäuse verloren. Warum zu Smartphone-Zeiten die 90er Jahre Menüs erhalten bleiben ist ein Thema für sich – aber es funktioniert sehr gut.

Ganz interessant ist der Eco-Mode bei den Gigaset-Teilen, weil man die Sendeleistung und das abschalten getrennt von einander aktivieren kann.

Im ersten Versuch ist die Sprachqualität gut, mit einigen Kratzern kommt es durchs ganze Grundstück . Nun muss ich noch einen guten Standort für die Basisstation finden.

Das Fritz-Imperium schrumpft.