127. Tag ich sprüh allein

Gut gelaunt gehe ich gleich morgens an die Arbeit.
Gut geschützt – denke ich – lege ich los.
Nach wenigen Sprühern ist die Düse verstopft.
Hm, also reinige ich sie und wechsle auf die größere Düse.
Auch die ist nach 1/3 des Spitzbodens verstopft.
Ich setze mich hin, studiere die Bedienungsanleitung, reinige, reinige… doch es will nicht sprühen.
AH – ich muss die Düse umdrehen und mit Hilfe des Drucks der Maschine freisprühen. Ja, so geht’s. „127. Tag ich sprüh allein“ weiterlesen

126. Tag – Das große Sprühen beginnt

In Anbetracht der ganzen Malerarbeiten haben wir uns entschieden ein Airless Spray Gerät zu kaufen. Die richtigen Profigeräte sind leider im mittleren vierstelligen Bereich angesiedelt und Mieten ist auch nicht ganz günstig, insofern blieb uns nur der Griff ins obere Heimwerkersegment. Das scheint zwar teuer, aber in anbetracht der Malerkosten lohnt sich das. Allein für unsere alte Wohnung würde sich das schon rechnen – der Maler soll zwei bis drei tausend Euro kosten – da spritzen wir doch lieber selbst. „126. Tag – Das große Sprühen beginnt“ weiterlesen

123. Tag

Fußbodenheizung im Untergeschoss wird langsam. Das ganze System schreit förmlich nach digitaler Innovation in Form eines individualisierten und automatisch vorgefertigten Systems denn die manuelle Arbeit besteht hauptsächlich im Zusägen der Platten. Dies geschieht so bisschen frei Schnautze, wobei der erstellte Verlegeplan eingehalten wird. „123. Tag“ weiterlesen

118. Tag – Leitersturz vom Feinsten

Irgendwann ist es so weit, der erste Arbeitsunfall war ja mehr als überflällig. Ich hatte früh noch darüber nachgedacht, dass ich seit Monaten, teilweise im Stress, baue  – bis jetzt verletzungsfrei… ich erinnere mich an einen „bösen“ Schiefer…
aber heute kam der kleine Fehltritt.

Auf der Gerüstleiter schön neben das Brett getreten. Ein Sturz aus 90 cm Höhe wäre nicht so dramatisch gewesen, wenn mein Bein nicht zwischen den Stufen gesteckt hätte. Ich stürzte zu boden, der Obenschenkel steckt fest, die ausgestreckte Keule kippte wie eine Wippe, der hochkommende Fuß verfängt sich in der daneben stehenden Trittleiter.
Irgendwann erreichten meine Hände den Boden, aber der inzwischen schmerzende Oberschenkel steckte immer noch da oben fest, die kleine Trittleider hatte es inzwischen weggekickt.
Es ist so schön, wenn nach einer gefühlten Ewigkeit der Schmerz etwas nachlässt… „118. Tag – Leitersturz vom Feinsten“ weiterlesen